Weltgebetstag

Ökumenischer Gottesdienst

am 6. März um 19.00 Uhr in St. Antonius

Herzliche Einladung an alle Frauen - und auch an alle Männer!

Steh auf und geh!

Die Künstlerin Nonhlanhla Mathe hat in ihrem Bild diesen Gedanken aufgegriffen und dargestellt, wie Simbabwe sich aus dunkler Vergangenheit in eine strahlende Zukunft verändert.

Simbabwe war ursprünglich ein fruchtbares und reiches Land. Das Großreich Simbabwe (13. bis 15. Jhd.) handelte mit Elfenbein, Gold und Hirse. Heute prägen wirtschaftliche und soziale Not das Bild im Land.

Mit großen Hoffnungen startete das Land 1980 in die Unabhängigkeit. Das rassistische weiße Regime schien überwunden, aus Rhodesien wurde wieder Simbabwe. Doch Robert Mugabe entpuppte sich als autoritärer und repressiver Machthaber. Unterdrückung und Gewalt gehören zum Alltag. 90 Prozent der Menschen sind ohne feste Arbeit, Nahrungsmittel sind kaum noch zu bezahlen. 2017 wurde Mugabe durch einen Militärputsch abgesetzt. Allerdings blieben dieselben Eliten an der Macht, so dass sich für die Bevölkerung nicht wirklich etwas verbessert.

„Steh auf und geh!“ sagt Jesus zu dem Mann, der seit 38 Jahren am See Bethesda auf Heilung wartet und jede Hoffnung aufgegeben hat (Joh. 5). Die WGT-Frauen aus Simbabwe hören diese Aufforderung auch für sich und für uns alle. Sie schreiben: „Steh auf! Nimm deine Matte und Geh! - diese Aufforderungen gelten uns allen; wir sollen uns  nicht fürchten, nach Gottes Wort zu handeln. Dabei geht es um mehr als körperliche Heilung; Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. … Jesus befähigt uns, gesund zu werden, indem wir etwas tun für die Veränderung, die Gott uns anbietet.“

Diesen starken Frauen geben wir beim Weltgebetstagsgottesdienst unsere Stimmen und machen uns mit ihnen auf den Weg.

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