Kirchenvorstand

Nach 31 Jahren verabschieden wir Pastorin Christel Lucht in den Ruhestand

Pn. Christel Lucht

Mehr als 31 Jahre hat Pastorin Christel Lucht unsere Gemeinde begleitet: Im Februar 1990 ist Frau Lucht aus Ostfriesland in die Petrigemeinde gewechselt. Seit dieser Zeit ist viel passiert in unserer Gemeinde. Frau Lucht ist mit viel Engagement und konstanter Durchsetzungskraft an ihre Aufgaben herangegangen:
Der Anbau in Petri 1993, Ideen zur Beteiligung der Kirche an der EXPO im Jahr 2000, das 100-jährige Jubiläum der Petri-Kirche 2002 mit Aktionen, unermüdliche Verhandlungen mit der Stadt Hannover und dem Landeskirchenamt, um schließlich 2011 den Nackenberger Friedhof in die Trägerschaft der Kirchengemeinde zu übernehmen, die Fusion der beiden Gemeinden Petri und Nikodemus zur viertgrößten Kirchengemeinde in der Hannover und ihr unermüdlicher Einsatz in allen Verwaltungsfragen rund um die Petri-und Nikodemus-Kirchengemeinde sind in ihrer Amtsperiode hervorzuheben. 'Engagieren Sie sich bitte für den Kindergarten' - das war der erste Auftrag nach ihrem Wechsel in unsere Gemeinde. Bis zum heutigen Tage hat sie sich diesem Auftrag verpflichtet: Den Neubau der Kindertagesstätte Nikodemus hat sie gerade in diesen Tagen mit vorangetrieben - so wie sie seit Beginn ihrer Tätigkeit schon die Kita in Petri unterstützt hat.
"Damals schon hieß es 'Kirchengemeinden werden kleiner, es muss gespart werden - dies ist ein aktuelles Thema für die bevorstehende Zeit' - es war ein Dauerthema während meiner Dienstzeit" - resümiert Christel Lucht im Interview mit dem Redaktionsteam des Boten.  Sie hat es verstanden, gemeinsam mit den Kirchenvorständen neue Nutzungsmöglichkeiten für das große Gemeindehaus Hölderlinstraße 1 zu finden und Kooperationen zu suchen. Und sie setzte sich für die Kirchenmusik - ein besonderer Schwerpunkt in unserer Gemeinde - ein. 
Wir danken Pastorin Christel Lucht für Ihren Einsatz für unsere Kirchengemeinde herzlich. 

Mitglieder Kirchenvorstand und Vertretung in Ausschüssen

Kontakt
Die Mitglieder des Kirchenvorstandes erreichen Sie über das Pfarramt: Doris Wode: Tel. 537167, Mail: KG.Petri-Nikodemus.hannover(at)evlka.de.

Jens Christian Warlitz (Vorsitzender): Tel.: 0511-39 49 088,

Viola Chrzanowski, stv. Vorsitzende.

Der Kirchenvorstand berät und beschließt im Rahmen des geltenden Rechts über alle Angelegenheiten in der Gemeinde, z. B. über gottesdienstliche Veränderungen, über Bauangelegenheiten, die Verteilung der Haushaltsmittel, die Besetzung von Mitarbeiterstellen u. v. a. m.
Die Sitzungen sind nicht öffentlich und finden einmal monatlich statt.
Der Kirchenvorstand setzt sich zusammen aus dem Pfarramt, den gewählten und berufenen Mitgliedern,
einer/einem Mitarbeitervertreter/in (ohne Stimmrecht) sowie Mitgliedern mit ständigem Gastrecht (ohne Stimmrecht).
Die Amtszeit des Kirchenvorstands dauert 6 Jahre.

                                           Wissenswertes

Kirchenvorstandsarbeit

Am 11. März 2018 wurde für die nächsten 6 Jahre ein neuer Kirchenvorstand gewählt und im Juni 2018 in das Amt eingeführt  -  Frauen und Männder, die gemeinsam die Zukunft unserer Gemeinde verantwortlich mitgestalten!
Der Kirchenvorstand trifft Grundentscheidungen für die Entwicklung der Gemeinde: von der Gottesdienstgestaltung bis zur Gebäuderenovierung.

Seit August 2018 hat der KV sich mit dem, was bisher in unserer Gemeinde von Hauptamtlichen geleistet wird und was an Ausschussarbeit, an Gruppenarbeit und weiterer Ehrenamtstätigkeit in der Gemeinde besteht, einen Überblick verschafft. Auf der Klausurtagung im Februar 2019 sollen nun Ziele für die Amtsperiode bis 2024 erarbeitet werden. 

In den letzten Jahren bis zur Wahl der neuen KV-Gremiums 2018 hatte sich der KV mit folgenden Themen besonders beschäftigt:

  • Aktives Gemeindeleben: Wie kann das Gemeindeleben in der fusionierten Gemeinde so gut wie möglich gestaltet werden angesichts der Stellen- und Raumkürzungen?
  • Personal: Zu den bedeutenden Personalveränderungen gehörten ein Pfarrstellenwechsel, die Neubesetzung der Diakonenstelle, ebenso der Leitungswechsel in beiden Kindertagesstätten.
  • KITAs: Die Trägerverantwortung für unsere beiden Kindertagesstätten ist umfangreich und lohnend. In der Kita Petri wurden die Gruppen gerade neu strukturiert. Wie der Nikodemus-Kindergarten angesichts der anfallenden Sanierungsmaßnahmen für das Gebäude zukünftig weitergeführt werden kann, beraten wir derzeit intensiv.
  • Nackenberger Friedhof: Wir hatten 2011 die Trägerschaft für den Friedhof übernommen. Die Kapelle und Mauer mussten saniert werden, eine Friedhofs- satzung wurde erstellt, der Friedhof wurde gärtnerisch verschönert, juristische Fragen galt es zu klären.
  • Gebäudemanagement: Zu den umfangreichen Bauangelegenheiten und dem Gebäudemanagement zählt die Instandsetzung der Petrikirche, zur Zeit der Auszug der Werkstatt Süd aus der Hölderlinstraße 1, die Renovierung und die Neuvermietung an die Stadt Hannover für ein Stadtteilkulturzentrum, ganz neu die mögliche Schließung des Jugendzentrums.

Einmal standen wir vor der Frage: Gewähren wir für einige Monate Kirchenasyl? – Die Entscheidung musste sehr schnell gefällt werden.
Ständige Themen sind: Die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit und der Kirchenmusik sowie die Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit.
In den sechs Jahren KV-Arbeit ab 2018 zeichnen sich einige Themen ab, die sorgfältig beraten und beschlossen werden müssen: Ganz sicher bleibt die Gestaltung des Gemeindelebens und der Gottesdienste und vor allem die Kreiskantorenstelle in unserer Gemeinde mit zwei Kirchorten ein vorrangiges Thema.
Personalveränderungen zeichnen sich altersbedingt im Pfarramt, in der Kirchenmusik und im Küsterdienst ab. Bei der Neubesetzung der Stellen hat der Kirchenvorstand große Entscheidungsbefugnis und -verantwortung.
Die engagierten Mitglieder im Friedhofsausschuss brauchen Unterstützung und Nachfolger und Nachfolgerinnen.
Eine besonders wichtige Aufgabe wird auch der Erhalt der Kindertagesstätten, insbesondere am Kirchort Nikodemus sein.

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam weiter an wichtigen Projekten in unserer Gemeinde arbeiten können - mit engagierten Ehrenamtlichen.

Das "Hoya-Modell": Eltern und Kinder gemeinsam unterwegs in Glaubensfragen

Der Kirchenvorstand in Petri-Nikodemus hat vor knapp 1,5 Jahren das sogenannte "Hoya-Modell" befürwortet und es im Sommer 2015 in Petri-Nikodemus gestartet. Ein Projekt vor der Konfirmandenzeit - gemeinsam mit Eltern und Kindern "unterwegs" rund um Glaubensfragen.

Was ist das "Hoyaer Modell"?
Das Besondere ist, dass Eltern gemeinsam mit der Pastorin/dem Pastor Vor-Konfirmandenunterricht für ihre Kinder vorbereiten. In kleinen Gruppen vermitteln die Eltern den Kindern dann die erarbeiteten Inhalte.
Die Beteiligung der Eltern am Unterricht bietet wertvolle Möglichkeiten der Begegnung zwischen Kindern und Eltern und der Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens. Alle 4-5 Wochen findet anstelle des Gruppenunterrichts ein Großgruppentreffen statt. Nach 1 Jahr endet der Unterricht vorläufig. Im 8.Schuljahr dann beginnt die reguläre Konfirmandenzeit. Mehr dazu finden Sie in der Rubrik Kinder/Jugend, "Aktuelles für Konfirmandinnen/Konfirmanden"  oder Sie klicken >hier<